Tipps und Tricks für einen einfacheren Umgang mit SOLIDWORKS: Teil 2

Heute erhalten Sie weitere Tipps und Tricks für den einfacheren Umgang mit SOLIDWORKS.

Volumenkörper oder Teile ein – und ausblenden

Oft versperrt einem in einer Baugruppe ein Teil die benötigte Sicht auf die gewünschte Stelle. Teile per rechter Maustaste auszublenden ist dann recht umständlich. Dafür hat SOLIDWORKS eine Taste definiert, mit welcher Sie Teile einer Baugruppe ausblenden können. Die Tabulator Taste kann entweder nur kurz angetippt werden, dann wird das Teil direkt unter dem Mauszeiger ausgeblendet. Bleibt man auf der Tabulator Taste und fährt mit der Maus über weitere Komponenten, werden auch diese alle ausgeblendet. Sollen die Teile wieder sichtbar werden, dreht man die Funktion einfach mit der Shift Taste um. Shift-Tab kurz getippt, blendet die Teile unter der Maus wieder ein, gehalten und mit der Maus überfahren, werden diese Komponenten alle nacheinander wieder sichtbar. Wie in der Überschrift schon geschrieben, funktioniert das auch im Einzelteil mit mehreren Volumenkörpern.

Volumenkörper oder Teile ein – und ausblenden

Schnelle Ausrichtung von Teilen in der Baugruppe

Werden Teile in eine Baugruppe eingefügt, sind diese oft falsch ausgerichtet. Wird nun eine Verknüpfung erstellt kann es vorkommen, dass die Ausrichtung der Verknüpfung falsch ist. Daher habe ich mir angewöhnt, die zu verknüpfenden Teile ganz grob in die richtige Ausrichtung zu drehen. Dafür gibt es einen Befehl „Komponente drehen“. Die schnelle Variante ist die rechte Maustaste. Wird diese über der Komponente gedrückt und die Maus bewegt, dann verdreht man so die Komponente zur Baugruppe und man kann für eine Grobe Ausrichtung sorgen.

Schnelle Ausrichtung von Teilen in der Baugruppe

Benutzerdefinierte Isometrische Ansicht auf Zeichnungen

Manchmal kann eine vom Standard abweichende isometrische Ansicht auf der Zeichnung hilfreich sein. Die Erstellung kann aber etwas umständlich sein. Daher verwende ich gerne einen kleinen Trick, um schnell an meine gewünschte Ansicht zu kommen. Dazu nutze ich einfach die projizierte Ansicht und fahre bei Platzieren anstatt waagrecht oder senkrecht einfach schräg hoch oder runter. So wird die Ansicht in eine Isometrie projiziert und kann so abgelegt werden. Soll die Ansicht noch an eine andere Position verschoben werden, kann während des Platzierens der Ansicht die STRG-Taste gedrückt werden und die Ansicht kann in der gewählten Projektion irgendwo auf dem Blatt abgelegt werden.

Benutzerdefinierte Isometrische Ansicht auf Zeichnungen

Ausrichten von Positionsnummern

Sicher kennen Sie die schöne Ausrichtung der Positionsnummern bei automatischer Erstellung. Werden die Positionsnummern manuell erstellt, ist dies leider nicht ganz so. Wenn man aber mal genau betrachtet, was SOLIDWORKS bei der automatischen Erstellung macht, dann können wir dies auch für die manuellen Symbole umsetzen. SOLIDWORKS platziert die Positionsnummern alle auf sogenannten Magnetlinien. Diese „fangen“ Symbole und richten diese sauber an einem Strahl aus und verteilt diese noch in gleichem Abstand auf ihm. Beim Erstellen der Magnetlinie können die Symbole gleich automatisch gefangen werden, indem man diese mit der Linie einfach überfährt. Diese schnappen dann schön auf der Linie ein und können mit dieser sauber ausgerichtet werden.

Ausrichten von Positionsnummern

Mit diesen Tipps sparen Sie sich auch ein wenig Zeit im Umgang mit SOLIDWORKS. Schauen Sie doch für weitere Tipps auf www.iknow-solidworks.de

Autor: Thomas Fochler

Hier geht es zu Teil 1: Tipps und Tricks für einen einfacheren Umgang mit SOLIDWORKS: Teil 1

DPS Software

DPS Software

Seit der Gründung 1997 unterstützt DPS Software die komplette Wertschöpfungskette seiner Kunden. Von der Konstruktion, über die Berechnung und Fertigung bis hin zur Datenverwaltung und der Abbildung der damit verbundenen kaufmännischen Prozesse. Mit über 200 Mitarbeitern an 19 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz berät DPS über 8.000 Kunden in der Digitalisierung ihrer PLM-Prozesse – immer in dem Bestreben Mehrwerte wie Reduzierung der Kosten, Verkürzung der Markteinführungszeiten und Verbesserung der Produktqualität für seine Kunden zu erzielen. Software- und Schnittstellenentwicklungen sowie Schulungs- und Beratungsdienstleistungen vervollständigen die kundenorientierte Ausrichtung.