5 Schritte zur perfekten Konstruktion

Auf dem Weg zu einer gut durchdachten Konstruktion ist es wichtig mit Abstand auf die eigene Planung zu blicken und herauszufinden, was mit der Konstruktion eigentlich geschehen soll, welchen Nutzen Sie bringen wird und welche Herausforderungen zu meistern sind. Wie Sie Ihren Konstruktionsprozess für eine bessere Effizienz in Ihrer Produktentwicklung optimieren können, erfahren Sie in den nächsten Schritten:

Schritt 1: Zeit für Kreativität

Auf der Suche nach kreativen Ideen für die Produktentwicklung sollten Sie sich vor allem Zeit und ggf. mehrere Kollegen zur Seite nehmen. Ziehen Sie sich für einen kurzen Zeitraum zurück und nutzen Sie die gebündelten Kräfte und das Wissen erfahrener und jüngerer Kollegen in der Zusammenarbeit. Gerade im Bereich Kreativität und Inspiration ist es essentiell möglichst viele Perspektiven kennen zu lernen und daraus folgend sinnvolle Ideen zu entwickeln.
Im ersten Schritt werden Sie dann die Anforderungen an das zu entwickelnde Produkt definieren. Dieser Schritt dient im Wesentlichen dazu auf einer generellen Ebene zu beginnen, um die Teilnehmer der Kreativsession auf die Grundanforderungen einzustimmen. Nachdem die Ideen auf höchstens zwei Varianten reduziert wurden, kann nun die Aufgabe präzisiert werden. Fragen Sie sich: welche Funktionen sollen meine Produkte beinhalten und wie lässt sich das Ganze realisieren? Dabei werden schnell Problemzonen offenbart, die es zu meistern gilt. So kann es sein, dass die innovativste Idee völlig neuartig und schwierig umsetzbar ist. Hier gilt es den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern um die Ecke zu denken und neue Möglichkeiten zu entdecken. Hilfreiche Techniken zur Findung geeigneter Lösungsansätze könnten für Sie die 6-3-5 Methode, das klassische Brainstorming oder ergänzende Techniken wie das Brainwriting oder Brainwalking sein.

 

Schritt 2: Analyse des Status Quo

Bevor Sie sich nun an die Konzeption setzen, sollten Sie vorweg eine Bestandsaufnahme machen und den Status Quo analysieren. Wichtige Fragen könnten sein: “Welche Stärken und Schwächen haben meine aktuellen Konstruktionen“ oder “Ist Ihre Konstruktion wirtschaftlich und erfüllen sie den aktuellen Standard?”. Diese Informationen fließen mit in die Konzeption ein und verbessern damit das Niveau der Konstruktion, da die gefundenen Ineffizienzen nun gezielt optimiert werden können.
Ein weiterer Aspekt der IST-Analyse betrifft die Ressourcenplanung. Hierbei geht es um das Wissen der eigenen Ressourcen und der optimalen Nutzung dieser. Fragen Sie sich: Wie viel Zeit steht Ihnen für die Konzeption zur Verfügung und wer kann Sie dabei unterstützen? Wenn Sie wissen, wie viel Zeit und wie viel Manpower Sie für Ihr Konzeption einplanen müssen, können Sie anschließend die relevanten KPI’s (Key Performance Indicators) für Ihr Projekt festlegen. Diese Kennzahlen helfen Ihnen den Fokus der Effizienz in allen Bereichen nicht zu verlieren und sichern zudem die Wirtschaftlichkeit Ihrer Entwicklung.

 

Schritt 3: Sie brauchen die richtigen Werkzeuge

Was helfen noch so gute Ideen und Konzepte, wenn diese im nächsten Schritt nicht umgesetzt werden können? Daher ist es unbedingt notwendig, dass Sie sich Gedanken machen, welche Software die richtige für Sie ist. Fragen Sie sich: Kann das CAD-Programm in unserem Unternehmen überhaupt das realisieren, was unsere Konstruktionen verlangen? Ist unsere bestehende Software in der Lage mit unseren Aufgaben zu wachsen? Sie sollten aktiv werden und die richtigen Module für Ihre Anwendungen finden. Laden Sie sich hier den kostenfreien Ratgeber herunter: „Was Sie bei der Auswahl des richtigen 3D-CAD-Systems beachten sollten!“

 

Schritt 4: Testen, testen, testen

Jetzt wissen Sie, welche Herausforderung Sie meistern möchten, Sie kennen den Status Quo und welche Software für Ihren Anwendungsfall benötigt wird. Die Zeit des Konstruierens kann beginnen. Auf dem Weg zur finalen Konstruktion ist es aber noch dringend notwendig all Ihre Ideen zu testen. Prüfen Sie Ihre Konstruktion immer wieder auf die wichtigen KPI’s, die Sie in Schritt 2 definiert haben. Testen Sie sowohl virtuell am PC mit Hilfe Ihrer Software oder auch mit physischen Tests mit der Hilfe von Prototypen. Wir empfehlen Ihnen sich auf die wesentlichen Funktionen Ihrer Konstruktion zu fokussieren. Nutzen Sie das Prinzip der A/B Tests und optimieren Sie bis zu Ihrem gewünschten Ergebnis.

 

Schritt 5: Machbarkeit & Skalierbarkeit

Beim Abschluss der Tests mit zufriedenstellenden Ergebnissen, ist das Produkt fertigungsreif und es könnte in die Serienproduktion übergehen. Da es in unserer Zeit jedoch vermehrt um Schnelligkeit und Anpassungsfähigkeit geht, gibt es einen letzten Schritt auf dem Weg zum finalen Produkt zu beachten. Sie sollten sich zu guter Letzt Gedanken über die Anpassungsmöglichkeiten Ihrer Konstruktion machen. Hier gilt insbesondere die Automatisierung von Ihren Konstruktionen. Mit einer Softwarelösung wie DriveWorks erstellen Sie Ihre eigenen individuellen Produktkonfigurationen. Automatisierungstools können zu innerbetrieblichen Konstruktion genutzt werden aber auch für den Direktvertrieb auf der Webseite Kunden zugänglich gemacht werden – Stichwort: Vertriebskonfigurator. Schaffen Sie noch mehr Flexibilität und Freiräume für Ihre zukünftigen Konstruktionen. Erfüllen Sie diese letzte Aufgabe erfolgreich, steht einer Serienproduktion nichts mehr im Wege.

All diese Schritte zusammen, bringen Sie Ihrer perfekten Konstruktion wesentlich näher. Haken Sie die Punkte einzeln für sich ab und verlieren Sie somit niemals den Status Ihrer Produktentwicklung. Dann steht einem langfristigen Erfolg in der Konstruktion nichts mehr entgegen.

Ihnen fehlt noch das richtige Werkzeug zur perfekten Konstruktion? Dann zögern Sie nicht und nehmen Sie noch heute Kontakt mit den Spezialisten unseres SOLIDWORKS Partner COFFEE auf. Hier geht’s zum Chat !

Autor: Léonard Heinrich, COFFEE GmbH

COFFEE
Die COFFEE GmbH wurde unter dem Aspekt „Computerlösungen für Fertigung und Entwicklung“ gegründet und ist nun ein seit 20 Jahren erfolgreicher SOLIDWORKS-Lösungsanbieter in Deutschland. Neben dem CAD/PDM-Portfolio verfügt die COFFEE über großes Knowhow in den Bereichen Simulation, CAM und 3D Druck.
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