Schweißkonstruktion in SOLIDWORKS

Mit Hilfe der Schweißkonstruktion Gestelle aus Alu-Stranggussprofilen erstellen

Die Funktion zum Erstellen einer Schweißkonstruktion in SOLIDWORKS ist flexibel einsetzbar. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie damit auch Gestelle aus Alu-Stranggussprofilen konstruieren können und wie die dazu benötigten Profile erzeugt werden.

Erstellung eines benutzerdefinierten Profils

Beginnen wir mit der Erstellung eines benutzerdefinierten Profils zur Verwendung in den SOLIDWORKS Schweißkonstruktionen und erstellen dazu eine Skizze in einem neuen Bauteil. Die Skizze wird am besten auf der Vorderansicht erstellt und enthält die gewünschte Profilform. In unserem Beispiel wurde eine DXF-Datei eines Profilherstellers aus dem Netz geladen und in die Skizze importiert.

Benutzerdefiniertes Profil

Um in der späteren Verwendung der Profile flexibel zu sein, werden noch Punkte in die Skizze eingebracht, welche zum Anstecken an die Skizzenelemente verwendet werden können.

Punkte zum Anstecken an die Skizzenelemente

Skizzenelemente definieren

Die Skizzenelemente sollten selbstverständlich voll definiert werden. Bei unserem importierten Profil wurden die Skizzenelemente einfach fixiert, anschließend wird die Skizze geschlossen und die Datei gespeichert. Der Dateityp wird in unserem Fall auf „Lib Feature Part – .sldlfp“ eingestellt.

Dateityp "Lib Feature Part - .sldlfp"

Um den richtigen Speicherort (3) für die Schweißkonstruktionsprofile herauszufinden, kann in den Systemoptionen unter „Dateipositionen (1) – Schweißkonstruktionsprofile (2)“ nachgesehen werden, wo diese abgelegt werden müssen. Hier könnte auch ein neuer Speicherort hinzugefügt werden.

Speicherort

Achten Sie bitte beim Speichern darauf, dass ein Ordner für die „Norm“ (2) unter dem Dateipfad (1) erstellt wird, worin ein weiterer Ordner für den „Typ“ (3) angelegt wird und erst darin die SLDLFP-Datei (4) gespeichert wird. Andernfalls wird im späteren Dialog für die Schweißprofilauswahl nichts angezeigt. Wir haben versucht, diese Abhängigkeit im folgenden Screenshot etwas zu verdeutlichen:

Speicherordner und -unterordner

Hier noch ein kleiner Pro-Tipp:

Die Profile können auch konfiguriert werden. Dies bedeutet, wenn die Profilskizze sauber bemaßt wurde, können diese Parameter in unterschiedlichen Konfigurationen angepasst werden, sodass viele Profilgrößen in einer einzigen Datei angelegt werden. Dies ist speziell für die gängigen Schweißprofile (runde, quadratische oder rechteckige Rohre…) geeignet.

Nun kann das Profil für die Erzeugung von Schweißkonstruktionen, oder die Konstruktionen aus Alu-Stranggussprofilen verwendet werden.

Viele Profilgrößen in einer einzigen Datei angelegen

 

Wir hoffen der Tipp hat Ihnen gefallen und er bringt Sie in Ihrer täglichen Arbeit mit SOLIDWORKS weiter. Schauen Sie doch mal wieder hier im Blog oder auf unserer Wissensplattform www.iknow-solidworks.de vorbei.
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DPS Software

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1997 gegründet, unterstützt DPS die komplette Wertschöpfungskette seiner Kunden. Von der Konstruktion, über die Berechnung und Fertigung bis hin zur Datenverwaltung und der Abbildung der damit verbundenen kaufmännischen Prozesse. Das Software-, Beratungs- und Serviceangebot der DPS beruht auf den Produkten weltweit führender Softwareunternehmen: SOLIDWORKS von Dassault Systèmes, die CAM-Produkte von SolidCAM sowie SWOOD von EfiCAD. Mit der 3DEXPERIENCE Plattform von SOLIDWORKS bietet DPS zudem eine Cloud-Lösung, die höchste Flexibilität für zukünftige Entwicklungen bietet. Darüber hinaus werden eigene DPS Module und Applikationen vertrieben. Eine starke Kompetenz für ERP-Anbindungen rundet das Angebot von DPS ab. Mit über 190 Mitarbeitern an 14 Standorten in unterstützt DPS über 7.000 Kunden – immer in dem Bestreben Mehrwerte wie Reduzierung der Kosten, Verkürzung der Markteinführungszeiten und Verbesserung der Produktqualität für seine Kunden zu erzielen.