Trokamed GmbH – Sicheres Management von Produktfreigaben durch SOLIDWORKS PDM

Die Herausforderung

Die Herausforderung bei Trokamed bestand darin, alle Zertifizierungen sowie alle Daten aus dem Engineering sicher zu verwalten in einer einheitlichen Umgebung.

Das Unternehmen Trokamed GmbH

Trokamed wurde 1984 durch Ernst Hengstler gegründet, der schon zuvor als Produktionsleiter in der Medizintechnik tätig war und sich damit seinen Wunsch nach Selbständigkeit erfüllte. Rund 12 Jahre später, 1996, führten die Badener das erste CAD-System ein, ein 2D-System namens Megacad. Im gleichen Jahr verkaufte Hengstler seinen Betrieb aus gesundheitlichen Gründen. Neuer Eigentümer ist seitdem Karlheinz Tröndle, der auch das Familienunternehmen operativ leitet. Tröndle hat weiter kräftig auf- und ausgebaut. Schon ein Jahr später wurde das Laserschweißen eingeführt, wiederum ein Jahr darauf kam auch die Laserbeschriftung in die Werkstatt sowie die erste 8-Achsen-Maschine für die Komplettbearbeitung von Werkstücken. Bereits 2000 stellte man CAD auf SOLIDWORKS um.

„Wir wollten ein durchgängiges 3D-System mit Zukunftspotential. Außerdem ist es so, dass hier in der Gegend alle Technischen Schulen SOLIDWORKS ausbilden, so dass die Chance hoch ist, einen Bewerber zu bekommen, der sich bereits mit SOLIDWORKS auskennt“, erklärt Karlheinz Tröndle.

In 2003 wurde neu gebaut und der Betrieb von 800 qm auf 3000 qm erweitert, 2016 wurde das Kundenauftragszentrum angebaut. Wenn man das Unternehmen besucht, hat man schnell den Eindruck, „alles vom Feinsten“. Es ist hell, absolut sauber und die Fußböden aus Parkett – auch in der Produktion und Montage. Wenn man eine Schulnote zu vergeben hätte, könnte das nur die „1“ sein.

Zurück zur Werkstatt. Hier wurde 2007 in eine moderne Komplettbearbeitungsanlage (Drehen und Fräsen) mit 9 Achsen und 180 Werkzeugen investiert. Es folgen ein CAQ-System und eine Feinrohr-Laserschneidanlage zur Verarbeitung sehr feiner Rohre bis zu einer Wandstärke von nur 0,1 mm.

Trokamed Teile

Trokamed hat heute 65 Mitarbeiter und ist auf den Märkten Europa, USA, Japan und Asien vertreten. In der Medizintechnik spielt die Endoskopie nach wie vor die Hauptrolle. Im zweiten Bereich, der Feinwerktechnik, werden vor allem Feinwerk-technische Komponenten hergestellt.

Vom Pflichtenheft zur Produktion

Bei Trokamed beginnt der Entwicklungs- und Herstellungsprozess mit der Erstellung des Pflichtenheftes. Rund 50% der Produkte sind Katalogwaren. Da wird das Pflichtenheft zusammen mit den Kunden und Händlern selbst erarbeitet. Die anderen 50% sind kundenspezifische Produkte, die genau nach Vorgaben der Kunden entwickelt werden.

Anhand der Pflichtenhefte werden die Konstruktionen in 3D aufgebaut – alle Einzelteile, alle Baugruppen. Wichtig dabei sind die Toleranzen und Toleranzketten. Die Toleranzierung der Teile erfolgt mittlerweile im 3D, so dass das CAM-System diese automatisch lesen und automatisch die Mittentoleranzen errechnen kann. In der Konstruktion werden auch die Werkstoffe festgelegt: Edelstahl, Aluminium, Titan, Kunststoffe und sogar Teflon für Beschichtungen kommen zum Einsatz. Dafür bedarf es der Materialzeugnisse der Hersteller. Eine Speicherung im PDM-System erleichtert den Konstrukteuren den Umgang mit den Materialien. Selbstredend werden alle Konstruktionen und Zeichnungen sowie eventuell begleitende Papiere im PDM-System gespeichert. Für alle konstruktiven Arbeiten sind fünf SOLIDWORKS und fünf SOLIDWORKS PDM-Lizenzen installiert.

Trokamed GmbH – Sicheres Management von Produktfreigaben durch SOLIDWORKS PDM

Anschließend erfolgt die Übergabe an die Arbeitsvorbereitung und die CAM-Systeme. Nach deren Bearbeitung stehen die Daten für die Teileproduktion bereit.

Die Migration von MaxxDB nach SOLIDWORKS bzw. SOLIDWORKS PDM war problemlos. Außerdem entstand eine Kopplung zu der ERP-Lösung im Haus (Majesty UB), und die Datenmigration konnte umgesetzt werden, professionell unterstützt durch die DPS Software GmbH.

Die Lösung

Das alte Datenbanksystem wurde abgelöst und die Daten nach SOLIDWORKS PDM migriert.

Ergebnisse

  • Einheitliche Bedienung von CAD und PDM
  • Sicheres Management der Zertifizierungen, jedes Land hat andere Vorschriften
  • Rückverfolgbarkeit der Teile bis in die Konstruktion
  • Steigende Qualität

 

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Dassault Systèmes bietet mit SOLIDWORKS komplette 3D-Softwarewerkzeuge zum Erstellen, Simulieren, Publizieren und Verwalten Ihrer Daten im Produktentwicklungsprozess und bietet zudem die notwendigen Tools zur Fertigung und Prüfung. SOLIDWORKS Produkte sind leicht erlernbar und anwendbar und lassen sich zusammen einsetzen, damit Sie Ihre Produkte besser, schneller und kostengünstiger entwickeln können. Ein Fokus liegt nach wie vor auf der Benutzerfreundlichkeit, was immer mehr Ingenieuren, Konstrukteuren und anderen Technikern die Möglichkeit gibt, die Vorteile von 3D zur praktischen Umsetzung ihrer Konstruktionen zu nutzen.