{"id":22471,"date":"2023-06-29T10:00:22","date_gmt":"2023-06-29T08:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.solidworks.com\/solidworksdeutschland\/?p=22471"},"modified":"2023-07-12T15:22:46","modified_gmt":"2023-07-12T13:22:46","slug":"maschinen-nach-mass-mit-machine-as-a-service-und-dem-digitalen-zwilling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.solidworks.com\/solidworksdeutschland\/2023\/06\/maschinen-nach-mass-mit-machine-as-a-service-und-dem-digitalen-zwilling.html","title":{"rendered":"Maschinen nach Ma\u00df mit Machine-as-a-Service und dem digitalen Zwilling"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Maschinen nach Ma\u00df mit Machine-as-a-Service und dem digitalen Zwilling<\/strong><\/h2>\n<p>Erich Geiersberger gr\u00fcndete 1958 im bayerischen Buchhofen den ersten Maschinenring. Sein Ziel war es, im Verbund neueste Maschinen zu kaufen und allen Mitgliedern bereitzustellen, damit auch kleine landwirtschaftliche Betriebe gro\u00dfe und teure Maschinen nutzen und so ihre Wirtschaftlichkeit und Effizienz erh\u00f6hen k\u00f6nnen. Mit dieser Idee z\u00e4hlt Erich Geiersberger eindeutig zu den Pionieren der Sharing Economy. Heute boomt das Prinzip des wirtschaftlichen Teilens vor allem in den Bereichen Unterkunft und Mobilit\u00e4t. Aber auch andere Bereiche wie beispielsweise der Maschinenbau profitieren von Mietmodellen als eine Form der Sharing Economy.<\/p>\n<h2><strong>Mieten statt Kaufen<\/strong><\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-22476 alignleft\" src=\"https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Machine-as-a-Service-und-dem-digitalen-Zwilling-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"428\" height=\"241\" srcset=\"https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Machine-as-a-Service-und-dem-digitalen-Zwilling-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Machine-as-a-Service-und-dem-digitalen-Zwilling-615x346.jpg 615w, https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Machine-as-a-Service-und-dem-digitalen-Zwilling-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Machine-as-a-Service-und-dem-digitalen-Zwilling-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Machine-as-a-Service-und-dem-digitalen-Zwilling-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Machine-as-a-Service-und-dem-digitalen-Zwilling-728x410.jpg 728w\" sizes=\"auto, (max-width: 428px) 100vw, 428px\" \/>Maschinen zu mieten statt zu kaufen, bietet allen Beteiligten Vorteile: Der Ausleihende kann Geld sparen, da er nicht die vollen Anschaffungskosten f\u00fcr eine Maschine aufbringen muss. Eine geringere Mietgeb\u00fchr k\u00f6nnte sich auch positiv auf die Zahlungsmoral auswirken. Gerade Maschinenbauer m\u00fcssen heute mit durchschnittlich 79 Tagen am l\u00e4ngsten auf ihr Geld warten, was sie zu unsichtbaren Banken werden l\u00e4sst. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle <strong><a href=\"https:\/\/www.allianz-trade.de\/presse\/pressemitteilungen\/allianz-trade-studio-weltweite-zahlungsmoral-so-schlecht-wie-seit-jahren-nicht-mehr.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Allianz Trade Studie<\/a><\/strong>*.<\/p>\n<p>Zudem er\u00f6ffnet das Mietmodell Unternehmen bspw. der Verpackungsindustrie die Chance, immer neueste Maschinentechnologie nutzen zu k\u00f6nnen, was unter Umst\u00e4nden aufgrund der hohen Investition bislang nicht m\u00f6glich war. Auch wandeln sich Maschinen immer mehr vom Produkt zur Dienstleistung, denn Instandhaltung und andere Services sind je nach Kundenanforderung optional zubuchbar. Auf diese Weise k\u00f6nnen Vermieter ihre neuen \u201eAs-a-Service\u201c-Gesch\u00e4ftsmodelle um \u201ePay-per-Use\u201c-Angebote erweitern. Dies sorgt beim Kunden f\u00fcr mehr Planungssicherheit und hilft dem Vermieter, langfristig die Kundenbindung durch individuelle Services zu st\u00e4rken.<\/p>\n<h2><strong>Daten statt \u00d6l<\/strong><\/h2>\n<p>Angetrieben werden die neuen Gesch\u00e4ftsmodelle von Daten. Diese stammen einerseits aus der Maschinenentwicklung beim Hersteller und andererseits aus der Maschinennutzung beim Kunden. Je mehr Daten \u00fcber den gesamten Lebenszyklus gewonnen werden, desto mehr Informationen stehen zur Verf\u00fcgung, um Analysen durchzuf\u00fchren und daraus Kapital zu schlagen. Wie sich das bewerkstelligen l\u00e4sst? Das Zauberwort hei\u00dft Vernetzung: Arbeiten sowohl die Teams in der Konstruktion und im Engineering als auch die Maschinen vernetzt miteinander, lassen sich gro\u00dfe Datenmengen generieren. Am besten geschieht dies \u00fcber plattformbasierte \u00d6kosysteme, die alle Akteure und Objekte zusammenbringen. Werden so die Entwicklungsdaten mit echten Zustandsdaten verkn\u00fcpft, lassen sich Simulationsszenarien als virtuelle Zwillinge konfigurieren und am Ende die richtigen Entscheidungen treffen.<\/p>\n<h2><strong>Planung statt Glaskugel<\/strong><\/h2>\n<p>Leider wird in vielen Maschinenbaufirmen die Simulation immer noch auf die Auslegung einzelner Bauteile reduziert. Sie kann jedoch viel mehr! Von der ersten Idee \u00fcber die Produktionsplanung und Inbetriebnahme bis hin zur End-of-Life-Phase \u2013 die Simulation kann eine Maschine \u00fcber alle Wertsch\u00f6pfungsstufen begleiten. Vorausgesetzt, die Unternehmen \u2013 Vermieter und Mieter \u2013 haben digitale Durchg\u00e4ngigkeit \u00fcber alle Prozesse erreicht. Erst dann ist der Aufbau virtueller Umgebungen m\u00f6glich, in denen sich unterschiedliche Belastungsf\u00e4lle von Maschinen basierend auf Parametern der realen Welt testen lassen.<\/p>\n<p>Das ist insofern wichtig, da \u201eAs-a-Service\u201c-Angebote wie beispielsweise Machine-as-a-Service (MaaS) die Forderung nach einer planbaren Performance verst\u00e4rken. Denn welcher Hersteller entscheidet sich f\u00fcr eine Maschine, deren maximal zu erwartender Auslastungsgrad nicht gew\u00e4hrleistet ist? Die Kalkulation der Miete beruht daher bei MaaS immer h\u00e4ufiger auf einer vertraglich garantierten Maschinenleistung. Bislang wurden Maschinen oft mit neuer Hardware ausgestattet, wenn sich Produktionsanforderungen \u00e4ndern und mehr Leistung ben\u00f6tigt wurde. Auf Kundenseite bedeutete das neben den Kosten f\u00fcr neue Teile auch das Risiko von Ausfallzeiten.<\/p>\n<p>Auch hier bietet der Einsatz von digitalen Zwillingen Vorteile, indem Maschinen von vornherein durch Simulationsszenarien auf den Auslastungsgrad hin optimiert werden. Modell- und Prozessfehler lassen sich fr\u00fchzeitig vermeiden und Anpassungen agil umsetzen. Auch der Bau von Prototypen und physische Testl\u00e4ufe k\u00f6nnen reduziert oder vollst\u00e4ndig eliminiert werden. Hinzu kommt, dass die Inbetriebnahme, die Instandhaltung oder die Entst\u00f6rung remote und unter Verwendung von AR\/VR-Technologien vorgenommen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2 style=\"color: #333333\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-22479 size-full\" src=\"https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Fabriksimulation-digitaler-Zwilling-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1440\" srcset=\"https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Fabriksimulation-digitaler-Zwilling-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Fabriksimulation-digitaler-Zwilling-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Fabriksimulation-digitaler-Zwilling-615x346.jpg 615w, https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Fabriksimulation-digitaler-Zwilling-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Fabriksimulation-digitaler-Zwilling-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Fabriksimulation-digitaler-Zwilling-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/blog-assets.solidworks.com\/uploads\/sites\/7\/Fabriksimulation-digitaler-Zwilling-728x410.jpg 728w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/strong><\/h2>\n<p>Machine-as-a-Service-Gesch\u00e4ftsmodelle und der digitale Zwilling er\u00f6ffnen sowohl Maschinenbauern als auch deren Kunden vielf\u00e4ltige Chancen. Allen voran die finanzielle Planbarkeit dank monatlicher Festbetr\u00e4ge und die Reduzierung von Risiken wie teure Stillstandzeiten oder Gew\u00e4hrleistungsforderungen durch mangelnde Maschinenleistung. Der digitale Zwilling als Bindeglied zwischen realer und virtueller Welt wird dabei zu einem entscheidenden Baustein f\u00fcr intelligente Maschinen und Services.<\/p>\n<p>Lassen Sie sich vom Potenzial digitaler Durchg\u00e4ngigkeit \u00fcberzeugen. Erfahren Sie, wie auch Ihr Unternehmen vom digitalen Zwilling dank einer plattformbasierten Arbeitsweise profitieren und neue nachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle entwickeln kann. <strong><a href=\"https:\/\/discover.solidworks.com\/de\/contact-sales-solidworks#_ga=2.33478974.1612275979.1687936721-1806841037.1687516999\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wir beraten Sie gerne<\/a><\/strong>!<\/p>\n<p>* <a href=\"https:\/\/www.allianz-trade.de\/presse\/pressemitteilungen\/allianz-trade-studio-weltweite-zahlungsmoral-so-schlecht-wie-seit-jahren-nicht-mehr.html\">Allianz Trade Studie: Weltweite Zahlungsmoral so schlecht wie seit Jahren nicht mehr (allianz-trade.de)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfahren Sie, wie auch Ihr Unternehmen vom digitalen Zwilling dank einer plattformbasierten Arbeitsweise profitieren und neue nachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle entwickeln kann.<\/p>\n... <a href=\"https:\/\/blogs.solidworks.com\/solidworksdeutschland\/2023\/06\/maschinen-nach-mass-mit-machine-as-a-service-und-dem-digitalen-zwilling.html\">Continued<\/a>","protected":false},"author":378,"featured_media":22479,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1527,1362,755,422,45,1,2107],"tags":[3720,3767,3762,1902,1953,1317,2180,74,3709,3760,3761,3763,3765,3764,335,3766,1592],"class_list":["post-22471","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-3dexperience-loesungen","category-cloud","category-industrie-4-0-engineering-4-0","category-konstruktion","category-simulation","category-themenuebergreifend","category-zusammenarbeit-kollaboration","tag-analyse-von-daten","tag-ar-vr","tag-as-a-service","tag-daten-und-produktlebenszyklusmanagement","tag-digital-twin","tag-digitaler-zwilling","tag-entwicklungsdaten","tag-konstruktion","tag-lebenszyklus","tag-maas","tag-machine-as-a-service","tag-pay-per-use","tag-plattformbasierte-oekosysteme","tag-sharing-economy","tag-simulation","tag-simulationsszenarien","tag-vernetzung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.solidworks.com\/solidworksdeutschland\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22471","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.solidworks.com\/solidworksdeutschland\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.solidworks.com\/solidworksdeutschland\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.solidworks.com\/solidworksdeutschland\/wp-json\/wp\/v2\/users\/378"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.solidworks.com\/solidworksdeutschland\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22471"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/blogs.solidworks.com\/solidworksdeutschland\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22471\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22540,"href":"https:\/\/blogs.solidworks.com\/solidworksdeutschland\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22471\/revisions\/22540"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.solidworks.com\/solidworksdeutschland\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22479"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.solidworks.com\/solidworksdeutschland\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22471"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.solidworks.com\/solidworksdeutschland\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22471"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.solidworks.com\/solidworksdeutschland\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22471"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}