Mit dem Collaborative Business Innovator auf der 3DEXPERIENCE Plattform Ihre Bibliotheken verwalten

Heute möchten wir Ihnen den „Collaborative Business Innovator“ (CBI) Service (ehemals „Social Collaboration Services, SCS“) auf der 3DEXPERIENCE Plattform etwas näher vorstellen.  Er bietet eine Vielzahl von Tools, mit denen Konstruktionsteams jederzeit, von überall und von jedem Gerät aus auf ihre Konstruktionsdaten zugreifen können. Unter anderem können Teams, die den Collaborative Business Innovator verwenden, Dashboards erstellen, um ihre Projekte zu verwalten, Communitys zum Chatten und Teilen von Ideen erstellen und freigegebene 3DDrives einrichten, um Dateien zwischen der Cloud und ihrer lokalen Festplatte zu synchronisieren. Alle darin enthaltenen Apps sind in Abbildung 1 unten dargestellt.

Apps "Collaborative Business Innovator"

Das Synchronisieren von Dateien zwischen 3DDrives in der Cloud und einem lokalen Laufwerk auf meinem Computer war eines der ersten Dinge, die ich testen wollte. Um dieses neue Tool zu testen, werde ich SOLIDWORKS Bibliotheken mit Vorlagen, Blattformaten und Materialien für mein gesamtes Konstruktionsteam freigeben. Dadurch wird sichergestellt, dass mein gesamtes Team immer mit denselben standardisierten Unternehmensbibliotheken arbeitet. Mit der 3DEXPERIENCE Plattform und CBI müssen die Elemente dazu nur gezogen und abgelegt werden.

Schritt 1: Einrichten von 3DDrive

Nachdem wir uns bei der 3DEXPERIENCE Plattform angemeldet haben, rufen wir zuerst den NORD-Quadranten unseres Kompasses auf. Von hier aus können wir zu unserer 3DDrive App navigieren.

Als Nächstes erstellen wir eine Reihe von Ordnern in unserem 3DDrive, um unsere Bibliotheken zu organisieren, wie in Abbildung 3 gezeigt. Wir können in Zukunft jederzeit weitere Ordner erstellen.

Wir können nun jeden dieser Ordner aufrufen und einige Dateien von unserer lokalen Festplatte ziehen und dort ablegen. Wir werden unsere vorhandenen SOLIDWORKS Vorlagen, Blattformate und Materialdatenbanken veröffentlichen, damit wir diese Dateien für unser gesamtes Team freigeben können.

In der Abbildung 4 oben ziehen wir unsere SOLIDWORKS Vorlagen von unserem lokalen Laufwerk in unsere 3DDrive App auf der 3DEXPERIENCE Plattform und legen sie dort ab. Dasselbe tun wir mit unseren Blattformaten und unserer Materialdatenbank.

Schritt 2: Installieren von 3DEXPERIENCE Drive für Windows

Als Nächstes möchten wir sicherstellen, dass diese Dateien zwischen unserem 3DDrive und unserer lokalen Festplatte synchronisiert werden. Und natürlich soll gewährleistet sein, dass unsere Kollegen dasselbe tun, damit wir alle mit denselben Bibliotheken arbeiten. Dazu installieren wir 33DEXPERIENCE Drive für Windows.

In der 3DDrive App können wir den Link auswählen, um 3DEXPERIENCE Drive für Windows zu installieren, wie in Abbildung 5 oben gezeigt. Wir können unsere Kollegen anweisen, dasselbe zu tun.

Schritt 3: Neustart und Anmeldung

Nach der Installation starten wir den Computer neu. Beim nächsten Start von Windows werden wir aufgefordert, uns bei der 3DEXPERIENCE Plattform anzumelden, wie in Abbildung 6 unten gezeigt. Dadurch können unsere Dateien zwischen unserem 3DDrive (online) und 3DEXPERIENCE Drive für Windows, das sich auf unserer lokalen Festplatte befindet, synchronisiert werden.

In Windows Explorer können wir feststellen, dass eine neue Verknüpfung erstellt wurde und dass ein neuer Ordner im Verzeichnis C:\Users vorhanden ist. Dieser Ordner wurde mit unserem 3DDrive synchronisiert und enthält eine Kopie aller Vorlagen, Blattformate und Materialdatenbanken.

Schritt 4: Testen der Synchronisierung

Wenn wir diesem Verzeichnis eine weitere Datei hinzufügen, wird sie automatisch mit unserem 3DDrive auf der 3DEXPERIENCE Plattform synchronisiert. In diesem Beispiel fügen wir eine Teilevorlage für METERS hinzu.

In der Abbildung 8 oben sehen wir, dass eine neue Teilevorlage mit dem Namen PART-METERS erstellt und auf unserem lokalen Laufwerk gespeichert wurde. In Abbildung 9 unten sehen wir, dass diese Datei automatisch synchronisiert und in unser cloudbasiertes 3DDrive auf der 3DEXPERIENCE Plattform kopiert wurde. Unsere Synchronisierung funktioniert ordnungsgemäß.

Nachdem wir sichergestellt haben, dass unsere Synchronisierung für das gesamte Team funktioniert, können wir die SOLIDWORKS Optionen aufrufen und auf unsere Bibliothek mit Unternehmensvorlagen, Blattformaten und Materialdatenbanken verweisen.

FAZIT

Auf der SOLIDWORKS WORLD 2019 wurde angekündigt, dass den SOLIDWORKS Anwendern nun eine Reihe von 3DEXPERIENCE Apps zur Verfügung stehen, die als Social Collaboration Services bekannt wurden und neu „Collaborative Business Innovator“ Service heißen. Eine dieser Apps ist die Online-Dateispeicheranwendung 3DDrive. Anwender können den Inhalt ihres 3DDrive mit einem lokalen Festplattenordner synchronisieren, indem sie 3DEXPERIENCE Drive für Windows verwenden.

Im heutigen Beispiel haben wir gezeigt, wie die Synchronisierung mit der 3DEXPERIENCE Plattform verwendet wird, um sicherzustellen, dass das gesamte Team über die neuesten und besten Kopien unserer Unternehmensvorlagen und -bibliotheken verfügt. Aber das ist erst der Anfang. Sobald wir unsere CBI synchronisiert und mit unserem Team geteilt haben, können wir Notizen, Ideen, den Projektstatus und sogar die Konstruktionsdateien austauschen, die wir für das aktuelle Projekt verwenden. Diese Informationen können alle direkt im Aufgabenfenster in der SOLIDWORKS Desktop-App angezeigt werden. Ich freue mich zu sehen, wohin CBI uns führt!

Weitere Informationen zu unseren Cloud-Lösungen und dem „Collaborative Business Innovator“ finden Sie hier.

Weitere Artikel zum Thema:

SOLIDWORKS DE
Dassault Systèmes bietet mit SOLIDWORKS komplette 3D-Softwarewerkzeuge zum Erstellen, Simulieren, Publizieren und Verwalten Ihrer Daten im Produktentwicklungsprozess und bietet zudem die notwendigen Tools zur Fertigung und Prüfung. SOLIDWORKS Produkte sind leicht erlernbar und anwendbar und lassen sich zusammen einsetzen, damit Sie Ihre Produkte besser, schneller und kostengünstiger entwickeln können. Ein Fokus liegt nach wie vor auf der Benutzerfreundlichkeit, was immer mehr Ingenieuren, Konstrukteuren und anderen Technikern die Möglichkeit gibt, die Vorteile von 3D zur praktischen Umsetzung ihrer Konstruktionen zu nutzen.