Die „New Horizons“ der Konstruktionstechnologie – General Session Part 3 am zweiten Tag

Bei der General Session zum Thema „New Horizons“ am zweiten Tag der SOLIDWORKS World gab es jede Menge Andrang. Es war tatsächlich so voll, dass zwei zusätzliche Räume geöffnet werden mussten, um die begeisterten Teilnehmer aufnehmen zu können. Es hatten wohl einige Interesse an den Fortschritten, die in den verschiedensten Bereichen der Natur- und Ingenieurwissenschaften gemacht wurden.

Spannende Vorträge zum Thema Fortschritt

Zu Beginn leitete Stuart Constantine, Mitbegründer und Herausgeber von Core 77 mit der Bedeutung der drei Zauberwörter Gemeinschaft, Zusammenarbeit und Handwerk ein. Alle drei spielen heutzutage eine entscheidende Rolle bei der Konstruktion von Produkten.

Sherry Lassiter, Präsidentin und CEO der Fab Foundation erzählte als Nächste über das explosive Wachstum sowohl des FabLab-Netzwerks als auch der Makerspaces weltweit. Derzeit gibt es mehr als 1.600 Fab Labs in mehr als 100 Ländern weltweit. Viele davon befinden sich in abgelegenen Regionen der Welt, die keine Universitäten oder ausreichende Technologieinfrastrukturen zur Unterstützung haben. Fügt man Makerspaces und andere Technologie-Inkubatoren hinzu, steigt diese Zahl auf über 5000 weltweit. Beeindruckend!

Anschließend kam eine Gruppe von Studenten der Florida Tech auf die Bühne, die an der Base 11 Weltraum-Challenge teilnehmen. Das ist ein neuer Wettbewerb, der Studententeams ermutigen soll, ihre eigenen Raketen zu konstruieren, zu bauen und zu starten. Base 11 zufolge zielt dieser Wettbewerb darauf ab, das Engagement in den Bereichen Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurswesen und Mathematik (STEM) zu verbessern und die Teilnahme von Frauen und Minderheiten zu erhöhen.

Die Begeisterung der Studenten war regelrecht spürbar, als sie alle ihre jeweilige Rolle im Team und die Herausforderungen beschrieben. Das ist keine leichte Aufgabe, schließlich sind sie möglicherweise das erste Universitätsteam, das eine Rakete ins All startet.

Matt Schmotzer, tagsüber Systemingenieur bei Ford und nachts Konstrukteur von Achterbahn-Nachbauten, war der Nächste auf dem Podium. Er beschrieb, wie er SOLIDWORKS einsetzt, um funktionierende Nachbildungen berühmter Achterbahnen zu schaffen. Seine Nachbildung der King Island’twere Invertigo-Achterbahn in The Hive konnten Sie bei der SOLIDWORKS World bestaunen. Im Video hören Sie Matt darüber sprechen, wie er es geschafft hat, Achterbahn-Nachbauten für große Freizeitparks im ganzen Land herzustellen und wie er dabei SOLIDWORKS und den 3D-Druck einsetzt.

Ein weiterer Redner war Dr. Bob Crockett, Hochschulprofessor und Gründer von Haptx. Das Unternehmen verwendet SOLIDWORKS für die Entwicklung der einzigartigen Komponenten der Haptx-Handschuhe. Diese Handschuhe simulieren Tastgefühl auf sehr realistische Weise. Das wird durch 130 taktile Aktoren erreicht, die Ihre Haut mit Hilfe physikalischer Lösungen dazu bringen, Form, Textur und Bewegung virtueller Objekte spüren zu können. Er präsentierte dem Publikum die allererste Demo seines Produktes, um zu zeigen, wie ein Produktkonstruktionsteam mit einem neuen Automodell physisch interagieren kann.

Wenn Sie die General Session über die „New Horizons“ verpasst haben, können Sie sich diese im Video ansehen:

Autorin: Barbara Schmitz, Senior Brand Introduction Manager bei SOLIDWORKS, zum Originalartikel gelangen Sie HIER

SOLIDWORKS DE
Dassault Systèmes bietet mit SOLIDWORKS komplette 3D-Softwarewerkzeuge zum Erstellen, Simulieren, Publizieren und Verwalten Ihrer Daten im Produktentwicklungsprozess und bietet zudem die notwendigen Tools zur Fertigung und Prüfung. SOLIDWORKS Produkte sind leicht erlernbar und anwendbar und lassen sich zusammen einsetzen, damit Sie Ihre Produkte besser, schneller und kostengünstiger entwickeln können. Ein Fokus liegt nach wie vor auf der Benutzerfreundlichkeit, was immer mehr Ingenieuren, Konstrukteuren und anderen Technikern die Möglichkeit gibt, die Vorteile von 3D zur praktischen Umsetzung ihrer Konstruktionen zu nutzen.